Sieglinde Bröer
Sieglinde Bröer

Leonce und Lena von Georg Büchner

"Die Inszenierung vom Prinzen Leonce, der gegen den Hofstaat aufbegehrt, vor einer Zwangsehe mit der Prinzessin Lena flieht und am Ende seinem Schicksal doch nicht entkommt, setzt weniger auf die perfekte Illusion, als auf die Phantasie der Zuschauer. Die Produktion will die Mechanismen des Theaters deutlich machen und mit dessen Künstlichkeit, zusammen mit Büchners Text, die Frage stellen nach den Mechanismen des Lebens." (Westfälische Nachrichten, 25.11.2008)

Hartwig Kussatz
Hartwig Kussatz

Paradise Island von Walter Brunhuber

"Das Ensemble vom 'Theater Querschnitt' bewies mit den zwei Aufführungen von 'Paradise Island' am Wochenende im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, dass Amateurtheater ... auch jenseits von Volksschwänken stattfinden und gut funktionieren kann." (Westfälische Nachrichten, 15.06.2010) 

Barbara Hegels, Sieglinde Bröer
Barbara Hegels, Sieglinde Bröer

Treibeis von Walter Brunhuber

Nach Motiven von Anton Tschechow

"Gleich zu Beginn ist sie da, diese eigentümliche Tschechow-Stimmung. Menschen, die an der eigenen Langeweile erstickten. Zeit, die sich in ödem Gleichmaß dehnt wie Kaugummi. Gespräche, die von Unzufriedenheit durchsuppt werden - bis die Aggression siegt. Familienfeste können alptraumhaft sein, zu Tschechows Zeit wie zu unserer."  (Westfälische Nachrichten, 06.02.2012)

Ursula Schweitzer, Günther Freitag
Ursula Schweitzer, Günther Freitag

Zugespitzt  von Barbara Hegels, Gilla PItz und Walter Brunhuber

"In sieben Szenen präsentieren die zehn Schauspieler skurrile Alltagsszenen. Brunhuber, auch Autor der meisten Stücke, achtete im Vorfeld darauf, dass es sich dabei nicht nur um gespielte Witze handelt, sondern immer auch ein breites Spektrum dargestellt wird. ... Die Szenen spiegeln einen feinen Humor wieder, weit entfernt von Zoten und Slapstick." (Münstersche Zeitung, 25.08.2012)

Alexandra Thelen, Hartwig Kussatz
Alexandra Thelen, Hartwig Kussatz

Tollberg von Walter Brunhuber
"Es entspinnt sich eine Handlung, die in überspitzter Form zeigt, woran unsere Gesellschaft häufig krankt: an Bürokratie, Ungerechtigkeit, stetem Leistungswillen. Dabei wird geschickt die vierte Wand gebrochen, sodass ein 'Theater auf dem Theater' entsteht, welches das Gekünstelte des menschlichen Daseins aufzeigt." (Westfälische Nachrichten, 10.02.2014)

"'Freude schöner Götterfunken' zog sich wie ein roter Faden durch das Stück ... Die Freude musste ankämpfen gegen Bürokratisierung, Leistungsdruck, Kirchenmoral, Finanznöte - und kam nicht so recht zum Zuge. Das große Happy End blieb aus, weil kein Zug zu erwarten war, der einen Ausweg aus diesem Tollberg bot."  (Münstersche Zeitung, 11.02.2014)

"Der schlafwandlerische Habitus einiger Szenen ähnelte schierer Schicksalsergebenheit ... Eine Aufführung mit sanft avantgardistischem Touch: Der Wahnsinn von Tollberg erscheint als Wahnsinn der Welt." (Münstersche Zeitung, 17.02.2014)

Alexandra Thelen
Alexandra Thelen

Eine Philosophie des Schweigens von Walter Brunhuber

Einakter nach Motiven von Arkadij Awertschenko

"Es geht um menschliche Schwächen und um die Komik, die sich daraus entwickelt. Eine Komik, die eher leise Töne bevorzugt und auf das Hintergründige setzt." (Münstersche Zeitung, 09.02.2015)

Der Traummann

Unter diesem Titel kam am 11.06.2016 eine Auswahl von Einaktern und Sketchen aus früheren Programmen zur einmaligen Aufführung, die seinerzeit großen Anklang beim Publikum gefunden hatten. theater / querschnitt

 

 

 

Haus Eden   von Walter Brunhuber

Ein herrlicher Blick über das Rhododendren-Tal, Vogelgezwitscher und Wellness pur. So kennen die Stammgäste ihr Haus Eden - oder glauben, es zu kennen. Allerdings will niemand die drohende Gefahr sehen. Zu sehr sind die Gäste mit ihrem eigenen Leben beschäftigt, mit den eigenen Träumen, mit den eigenen kleinen und großen Verletzungen ... (Aus dem Programmheft. Mai 2017))